tierart-übergreifend

Mitfahrgelegenheiten für Tiere

ein Hund, der eine Mitfahrgelegenheit sucht

Reisepaten sind ins­be­son­de­re durch Transporte von Auslandstieren be­kannt ge­wor­den, da vor al­lem Tierschutzorganisationen re­gel­mä­ßig Tiere über wei­te Strecken trans­por­tie­ren müs­sen, aber nicht aus­rei­chend Freiwillige in den ei­ge­nen Reihen ha­ben. Doch nicht nur Vereine, son­dern auch Privatpersonen neh­men im­mer häu­fi­ger das Patensystem in Anspruch. Über Anzeigen oder Aufrufe im Internet wer­den im­mer wie­der Privatpersonen ge­sucht, wel­che die Reise ei­nes oder meh­re­rer Tiere be­glei­ten und nach dem Rechten se­hen sol­len. Ein der­ar­ti­ges System gibt es in­zwi­schen auch für Autofahrten. Mitfahrgelegenheiten für Tiere kom­men hier meist dann zum Einsatz, wenn Tierhalter ih­ren pel­zi­gen Freund über ei­ne wei­te Strecke trans­por­tie­ren müs­sen, das aber nicht selbst über­neh­men kön­nen. Im Internet sind in­zwi­schen ei­ni­ge Portale zu fin­den, die den Kontakt zwi­schen Tierhaltern und Mitfahrgelegenheiten ver­mit­teln. Manche der Portale bie­ten ih­re Dienste auch für Tier und Mensch an: Wer oh­ne ei­ge­nes Auto, aber mit ei­ge­nem Haustier ver­rei­sen will, fin­det hier den pas­sen­den Partner.

Das sollten Sie beachten

Dem Fahrer soll­ten Sie einen Anteil am Spritgeld er­stat­tet – im­mer­hin stellt er sein Auto zur Verfügung. Wer selbst mit ein­steigt, soll­te si­ch ge­mäß des na­tür­li­chen Anstandes be­neh­men. Wer in ei­nem Nichtrauerauto mit­fährt, raucht nicht, wer in ei­nem Nichtesserauto mit­fährt, isst nicht. Über die Onlinesuche las­sen si­ch die­se Kriterien oft ein­gren­zen. Wer nur sein Tier ins Auto setzt, soll­te es ent­spre­chend trans­port­fä­hig ma­chen und auf die nö­ti­ge Sicherung und Verpflegung ach­ten. Und na­tür­li­ch ganz wich­tig: Wer ein schlech­tes Gefühl bei ei­ner Mitfahrgelegenheit hat, soll­te es lie­ber ganz blei­ben las­sen. Unabhängig vom Gefühl scha­det es au­ßer­dem nicht, ei­ne schrift­li­che Transportvereinbarung über das Wie und Wann fest­zu­hal­ten.

Besondere Vorsicht gilt auch bei grenz­über­schrei­ten­den Transporten: Vergessen Sie auf keinen Fall die nö­ti­gen Papiere. Transporteure soll­ten be­ach­ten, dass Tiere, die durch Dritte trans­por­tiert wer­den, nie un­ter die Freigrenze für Warenimporte fal­len. Sie müssen also im­mer ver­zollt wer­den, wenn sie die Grenze ei­nes Nicht-​EU-​Landes über­schrei­ten.

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